Die Kultur-Route

Danzig - eine Hansestadt, die für ihre reiche Geschichte und schöne Architektur berühmt ist. Danzig ist auch ein Ort der Erholung, der am polnischen Meer gelegen ist, umgeben von Grünflächen wie Stadtparks, Wäldern und Naturschutzgebieten. Danzig ist ein kulturelles Zentrum, in dem viele kulturelle Institutionen und Behörden ihren Sitz haben. Das kulturelle Leben der Stadt floriert an jedem einzelnen Tag und das Repertoire an Veranstaltungen der städtischen Kultur regt zu einer gründlichen Analyse an.

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Die Polnische Ostsee-Philharmonie Fryderyk Chopin in Danzig (2/10)

Die Polnische Ostsee-Philharmonie
Die Polnische Ostsee-Philharmonie
Fot. Fotolia

Als Beginn ihrer Tätigkeit wird das Konzert am 29. September 1945 im Saal des Katholischen Hauses in Sopot angesehen. Das Orchester spielte unter der Leitung von Zbigniew Turski und das Programm umfasste Werke von Chopin und Moniuszko. Im April 1949 wurde die Philharmonie zu einer staatlichen Institution und erhielt den Namen Staatliche Ostsee-Philharmonie. Vier Jahre später erfolgte ein Zusammenschluss mit einem Opern-Studium unter der Leitung von Zygmunt Latoszewski und die Namensänderung in Staatsoper und Ostsee-Philharmonie. Erst in den 70er Jahren erfolgte eine Trennung von Symphonie und Oper in der Institution. Die Aktivität der Philharmonie gewinnt an Dynamik und es werden Verträge für Konzertreisen nach Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien, Wien, Salzburg, Paris, Berlin, Bremen, Frankfurt und Leningrad unterzeichnet. Eine endgültige Trennung der Philharmonie von der Oper fand im Jahre 1993 statt, und die Funktion des Direktors übernahm damals Prof. Roman Perucki. Roman Perucki leitete den Umzug der Philharmonie in die Wege, die sich jetzt in einem Gebäude-Komplex des ehemaligen Triebwerkes vom Ende des 19. Jahrhunderts auf der Ołowianka-Insel in Danzig befindet. Der gesamte Umzug dauerte von 1998 bis 2007, als eine feierliche Eröffnung des voll ausgestatteten Musik- und Kongresszentrums stattfand. Somit wurde die Philharmonie zur größten Institution dieser Art in Nordpolen, die von Musikern aus ganz Polen und aus der ganzen Welt besucht wird: unter ihnen sind das Gewandhausorchester zu Leipzig und Riccardo Chailly, das Orchester des Maryjski-Theater aus Sankt Petersburg und Valery Giergiev, die Moskauer Philharmoniker und Jurij Simonow, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Paavo Järvi, die Bamberger Symphoniker und Jonathan Nott, Orquesta Sinfonica de Madrid und Jesús López Cobos, The European Union Youth Orchestra und Herbert Blomstedt, Orchestra of the 18th Century und Frans Brüggen, Sinfonia Varsovia und Marc Minkowski, Polnische Sinfonia Iuventus Orchester und Jerzy Semkow sowie King Singers und The Canadian Bras. Die Philharmonie wird von ausgezeichneten Künstlern besucht: Shlomo Mintz, Barbara Hendrix, Dang Thai Son, Arcadi Volodos, Nelson Goerner, Garrick Ohlsson, Kevin Kenner, Krystian Zimerman, Nigel Kennedy, Konstanty Andrzej Kulka, Ewa Pobłocka, Rafał Blechacz, Edward Auer, Piotr Paleczny, Ann Murray, Lucia Aliberti, Helen Bickers. Das Orchester spielt in vielen Ländern Europas und der Welt und ist sowohl im Inland als auch im Ausland erfolgreich.
Das Zentrum verfügt über folgende Säle: einen Konzertsaal (1100 Plätze) und einen Kammersaal (180 Plätze), einen Jazz- (200 Plätze) und einen Eichensaal (100 Plätze). Neben ihrer Konzerttätigkeit bietet die Philharmonie Mieträume für Seminare, Kongresse, Fachkonferenzen und gelegentliche Treffen. Darüber hinaus gibt es in der Philharmonie eine Kunstgalerie, die Werke von einheimischen und ausländischen Künstlern präsentiert.


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